Essen bei Facebook’s

… heißt ein Artikel, den ich im November 2010 für das Magazin DGUV pluspunkt schreiben durfte und der nun erschienen ist. DGUV pluspunkt ist eine Fachzeitschrift für Sicherheit und Gesundheit in der Schule, die Ausgabe 1/2011 steht unter dem Themenschwerpunkt „Medienkompetenz“.

Es ist immer wieder erstaunlich (und erfreulich), welche Angebote und Anfragen über diesen Blog reinkommen, die ich aber aus zeitlichen Gründen meistens ablehnen muss. Bei der DGUV pluspunkt konnte ich nicht widerstehen: Erstens war der Wunsch des Redakteurs nach einem Artikel bestechend nett formuliert, zweitens hat Hr. Misterek mir alle Freiheiten gelassen, die ich für kreatives Schreiben als notwendig erachte, drittens war es wieder mal wohltuend, nach all den Hausarbeiten für die FernUni Hagen was zu schreiben, das nicht belegt, zitiert und wissenschaftlich fundiert ist und viertens bin ich jung und brauche das Geld.

Diese Freiheit, aus meiner subjektiven Sicht über Facebook zu schreiben habe ich genutzt, was prompt einige Diskussionen im Redaktionsrat ausgelöst hat (wurde mir berichtet). Sehr schön, freut mich. Ich wünsche der DGUV pluspunkt auch viele Leserbriefe dazu. Obwohl ich mittlerweile meine, das Facebook nicht mehr ganz so kontrovers in den Medien diskutiert wird, wie vor noch vor einigen Monaten. Facebook gehört mittleweile fast selbstverständlich zum Alltag. Menschen, die Facebook noch immer nicht nutzen, weil das System gegen ihr Werte (was Zeit, Moral oder Ethik betrifft) verstößt, gehören einer Gruppe an, die Teile unserer „ach so schönen, neuen Welt“ nicht haben möchten. So wie manche, die sich aus Prinzip keinen Fernseher anschaffen. Die Facebook-Verweigerer sind zwar eine viel größere Gruppe als die Fernseh-Verweigerer, aber prinzipiell ticken sie vermutlich sehr ähnlich. Gäbe es keine DVD’s oder Stermann&Grissemann,  dann würde ich meinen Fernseher mittlerweile auch schon auf ebay versteigert haben.

Seit ich den Artikel im Oktober geschrieben habe, ist in der Facebook Welt einiges passiert: „The Social Network“ ist in den Kinos angelaufen und in Tunesien, Ägypten und Libyen hat das soziale Netzwerk (ein wenig) mitgeholfen, jahrzehntelang betonierte Machtstrukturen aufzubrechen. Ich wünsche auch der Schule eine kleine Facebook-Revolution: Wir hätten sie uns nach all diesen Jahrzehnten verdient. Wie die aussehen sollte? Keine Ahnung, irgendwas mit „Schule brennt“.

Hier der Artikel: Essen bei Facebook’s (online) und als  PDF.
Schon vor einiger Zeit durfte ich einen Artikel für mediamanual.at schreiben: „Mein Job bei Facebook“ (online) und als PDF.

Barbara Buchegger berichtete im Standard diese  Woche ebenfalls über Lehrer und Schüler bei Facebook.

 

Nun mal was ganz anderes

Seit fast zwei Wochen steht auf meiner To-Do-Liste „Blog Beitrag für blogger-antworten.com“ schreiben, bin aber dabei etwas gehemmt. Denn ich blogge ja nur, wenn mir was hilfreiches, aufschlussreiches, bereicherndes, sinnvolles, merkwürdiges oder skuriles zum Thema Lernen oder Schule auf- oder eingefallen ist, beispielsweise so was ähnliches wie der Beitrag „Fragen, die man nicht mehr beantworten sollte“ von Tim Schlotfeldt. Ausnahmsweise heute mal was ganz anderes:

Robert Stögmann, Betreiber von blogger-antworten.com hat ein ganz besonderes Projekt gestartet: Er sucht sich deutschsprachige Blogs, schickt den Betreibern Interview-Fragen und postet diese auf seinem Blog. Hier hat er auch mich erwischt (und das Interview prompt unter „Skurrile Blogs“ eingeordnet, haha) . Mittlerweile sind auf blogger-antworten.com schon einige recht interessante und gute Interviews erschienen. Wer also Fakten, Hintergründe und vielleicht auch ein wenig Tratsch über deutschsprachige Blogs lesen möchte, der ist auf blogger-antworten.com gut aufgehoben. Was Robert aber recht wurmt, sind die fehlenden Back-Links, die sein erklärtes Ziel, ganz weit vorne in die deutschen Blog-Charts zu kommen, verhindern. Meiner ist hiermit erledigt, ich glaube aber nicht, dass der recht viel hilft. Andererseits macht Kleinvieh auch Mist.

Geld verdienen mit BlogsIn Roberts Beiträgen bzw. Fragen geht es oft darum, wie Blogs bekannt gemacht werden können und wie damit Geld verdient werden kann. Daran habe ich bis jetzt so gut wie nie gedacht, aber eigentlich ist das eine gute Idee. Also habe ich mal überlegt:

  1. Um mit meinem Blog Geld zu verdienen, müsste ich vom freiem wordpress.com-Blog auf einen kostenpflichtigen Anbieter wechseln, um eine vernünftige Monetarisierung betreiben zu können (zB Adsene installieren usw).
  2. Dann bräuchte ich eine vernünftige Domain. Aber wie sollte die lauten? Lernen-heute.de gibt es schon, da will ich mich nicht auf lernenheute.at stürzen, da ist mir die Verwechslungsgefahr zu groß. Welche Domain sonst? http://www.prüher.at? Umlaute in Domain-Namen sind zwar möglich, aber nicht ideal. Oder http://www.prueher.at? Dann nennt mich wieder jeder „Pru-eher“, bähh. Eine andere, kreative, schöne, noch verfügbare, pfiffige Domain? Ja, wenn’s so leicht wäre…
  3. Dann müsste ich meinen Content von wordpress.com auf den neuen Blog umlegen und Zugriffe auf WordPress.com auf den neuen Blog (kostenpflichtig) umleiten lassen. Beides sollte kein Problem sein (meint WordPress.com).
  4. Dann müsste ich regelmäßiger schreiben als jetzt. Immer die Euro-Zeichen vor Augen. Begriffe und Titel einfügen, die Leute in Google eingeben, die prägnant sind, zum Beispiel „Lehrer veröffentlicht versehentlich Klassenarbeit auf Facebook“. Ständig auf der Jagd nach Back-Links, schaltbaren Werbebannern (um die zu überprüfen, müsste ich ja meinen Ad-Blocker ausschalten, ach nöööö…) und bei Web-Kontakten immer die monetäre Komponente mitdenken. Ich müsste insgesamt viel mehr kommentieren, um viele Zugriffe zu bekommen.
  5. Zuletzt das Allerwichtigste: Meine Zielgruppe, die Lehrenden, müsste sich ganz gewaltig vergrößern. Vielleicht helfen die vielen Lehrer, die demnächst in Pension gehen und dann viel Zeit zum Blog-lesen haben. Oder ich rege Lehrer an, meine Blog-Beiträge verpflichtend im Unterricht von den Schülern lesen zu lassen (und zwar ALLE, mindestens einmal in der Schule und als Hausübung nochmal). Oder ich blogge ab sofort nur noch in Englisch. Und parallel in chinesisch. Das müsste ich zwar noch lernen, aber darum geht es ja im lernenheute-Blog.

Oder ich lasse das und mähe bei Geldknappheit bei meinen Nachbarn die Rasen. Wäre einfacher – und ich bin an der frischen Luft 😉

Innovative Education Forum – Rückblick

Begeistert bin ich vom „Innovative Education Forum“ aus Berlin zurückgekehrt und weiß nicht wirklich, wo ich zu erzählen beginnen sollte. Die Veranstaltung brachte 250 gleichgesinnte Lehrer, Schulleiter und Bildungsexperten zusammen. Die Lehrer hatten alle ihre bereits preisgekrönten, exzellenten und richtungsweisenden Projekte mit im Gepäck und Microsoft hatte ausreichend Zeit für „networking“ eingeplant. Das Forum ist eine wahre Fundgrube für Innovationen und best practices, so eine geballte Ladung and Kreativität und know-how habe ich bisher nirgendwo erlebt.

Jim Wynn zitierte eine Lehrerin, die sagte „The other colleagues think, I’m mad“. Und alle anwesenden Lehrer genossen es sichtlich, und sich mit anderen „Verrückten“ auszutauschen, wie sie Schülerinnen und Schülern helfen, die fortlaufenden Veränderungen unserer Zeit erfolgreich zu meistern.

Manche Länder hatten einen Vertreter geschickt, manche Länder bis zu vier. Wir drei Österreicher wurden von Yuri Goldfuß (hier sein Blog „Zukunft der Bildung„), Österreichs Ansprechpartner für „Partners in Learning“ betreut und fühlten sich unter seinen Fittichen sehr wohl.

The Austrian Team: Günther Hofmann, Werner Prüher, Yuri Goldfuß, Manfred Nagl

Natürlich ergaben sich auch etliche andere, nette Bekanntschaften. Beispielsweise trafen wir am ersten Tag auf die Bildungsbloggerin Melanie Unbekannt (alias Literatenmelu), die von Microsoft als Pressevertreterin im Web2.0-Bereich eingeladen wurde.

76 Projekte aus 41 Ländern waren in der Ausstellung vertreten. Aus diesen wurden von einer fachkundigen Jury 24 ausgewählt, die zum Weltforum nach Kapstadt im Oktober reisen dürfen.

Österreich wird in Kapstadt würdig von Manfred Nagl mit seinem Umweltprojekt „Erneuerbare Energien – Wie geht das?„, einem game-based e-learning Programm  vertreten. Manfreds Projekt ist sowohl technisch, als auch pädagogisch und didaktisch erstklassig. Es zeigt Österreich als innovatives Hi-Tech Land mit umfassendem know-how in nachhaltiger Umwelttechnik anhand der Region Güssing. Das Thema ist wichtig für die Welt und zeit, dass eine Region weitgehend energieautark leben kann. Es bereitet Jugendliche (und Erwachsene) auf die Veränderungen im Energiebereich vor, indem es nicht schwarzmalt, sondern eine realistische und sogar bereits realisierte Alternative zu fossilen Energien darstellt. Das Lernprogramm ist gut geeignet für den Unterricht, für Gruppenarbeiten, Recherchen, aber auch unbedingt den Spiele-Teil der Seite ausprobieren!!

Österreichs Vertreter in Kapstadt: Manfred Nagl
In den nächsten Tagen folgen noch einige Blog-Beiträge, die den fachlichen Input beim Forum betreffen. Auf meiner to-blog Liste stehen Videos für den Englisch-Unterricht, Info über „Hole in the wall“, Sinn oder Unsinn des twitterns während Konferenzen, ein Artikel über Game-Based-Learning, ein Bericht über eine kreidetafellose Schule, live-edu und eine Kurzbeschreibung der interessantesten Projekte.

Hier einige Impressionen:

Einige Teilnehmer haben schon über das Forum gebloggt:

Jan Webb: New Heroes – returning from Innovative Education Forum
Tom Jackson: Day 3 IEF 2010- Part 2- NI and Ireland Win

Noch ein Video von Modern/Vyuka:

Auf dem Weg zum European Innovative Education Forum in Berlin

Microsoft hat mir ein Angebot gemacht, das ich nicht ablehnen konnte: Eine Einladung zum „Innovative Education Forum“ von 23. – 25. März 2010 nach Berlin. Flug, Hotel, Vorträge, Workshops, Gala-Dinner, alles dabei. Wer könnte dazu schon nein sagen?

Alles begann mit dem ersten Preis in Kategorie Wirtschaft für die Wirtschaftskunde-Podcast-Serie beim Lörnie-Award 2009, bei dem unsere Schule ein Smartboard geschenkt bekam. Vor wenigen Wochen flatterte dann die Einladung von Microsoft ins Haus. Drei von den 24 Preisträgern des Lörnie-Awards wurden nach Berlin eingeladen: „Erneuerbare Energie – Wie geht das?“ von Manfred Nagl,  das Projekt „Culturbuddies – die Dokumentation einer grenzübergreifenden Schulpartnerschaft“ von Günter Hoffmann und eben unsere Wirtschaftskunde-Podcast-Serie.

Beim Innovative Education Forum treffen sich ab morgen 76 Preisträger von nationalen e-learning Wettbewerben aus 36 Nationen. Im Zentrum der Tagung steht das Lernen im digitalen Zeitalter. Insgesamt tauschen sich über 200 Lehrkräfte aus ganz Europa sowie Bildungsexperten aus Wirtschaft und Wissenschaft über innovative Ansätze des Lehrens und Lernens mit IT aus.

Jeder der Preisträger bekommt einen Ausstellungsstand von ca. 2 x 1 Meter (inklusive WLAN und Stuhl) und darf (kann, muss) diesen gestalten. Da traf es sich natürlich gut, dass an unserer Schule Werbetechnik unterrichtet wird und wir Fachfrauen dafür haben (Danke, Greti!!). Morgen gibt’s ein Foto vom Stand in diesem Blog.  Lt. Vorab-Info haben wir drei Österreicher unsere Ausstellungsflächen neben den Armeniern, Italienern, Aserbeidschanern und Belgiern.

Die Gestaltung der Ausstellungswand war im nachhinein gesehen ganz schön aufwändig. Mindestens ebenso viel Aufwand war die Ausarbeitung des Powerpoint & Winword-Templates für die Jury, in dem das eingereichte Projekt hinsichtlich Planung, Management, Standards, Feedback, Ressourcenn, Schüler-Info, Lehrer-Info usw. in Englisch beschrieben werden musste. Der Abgabetermin zum Hochladen auf die Partners in Learningnetwork-Plattform war für mich wegen einiger anderer Termine äußerst knapp und im nachhinein hätte ich einiges anders bzw. ausführlicher beschrieben. Okay, mehr ging einfach nicht.

Heute habe ich mir einen Abend in einem Wiener Hotel spendiert, um nicht um 3 Uhr morgens aufstehen zu müssen. Morgen landen wir dann um ca. 10 Uhr in Berlin, danach ist die Ausstellungswand bis Mittag aufzubauen. Könnte knapp werden. Nach der Begrüßung durch Anthony Salcito, dem Vizepräsident von Microsoft Worldwide Education freue ich mich auf Professsor Sugata Mitra, dem Initiator von Hole in the Wall.

Von 3:15 bis 17:00 Uhr steht „Exhibition and Networking“ am Programm. Einerseits wandert zu dieser Zeit die Jury durch die Ausstellung und begutachtet  die eingereichten Projekte, andererseits können wir selbst etwas „socializing“ betreiben, hoffe ich.

Die Keynote 2 bestreiten Leonie Schlick und Florian Semle (Blog freelations.de) über „The Social Web in an Educational Perspective“. Am Abend steht „Get together“ bis 21:30 am Programm.

Ich nehme mir vor, regelmäßig via facebook und twitter (Hashtag #ief_2010) zu berichten. Meine Videokamera habe ich mit und lade die aus zeitlichen Gründen ungeschnittenen Videos auf youtube.com/pruwer.

Und jetzt habe ich noch das Problem zu lösen, wie die handgepäcks-untaugliche Ausstellungswand-Matte  in meine Reisetasche reinpassen könnte  (siehe Foto). Ich erinnere mich, die Lösung dafür irgendwann mal hier gelesen zu haben. Da war doch was mit den Sofa im Stiegenhaus… Quantenmechanik… hmmm..

Im Zenrum der Tagung steht das Lernen im digitalen Zeitalter – Innovatives Lehren und Lernen mit IT. Ins Leben gerufen wurde diese von der Microsoft Initiative Partners in Learning. Auf dem European Innovative Education Forum (IEF) tauschen sich Lehrkräfte aus ganz Europa sowie Bildungsexperten aus Wirtschaft und Wissenschaft über innovative Ansätze des Lehrens und Lernens mit IT aus.

Ein Lernfest mit 100.000 Besuchern

Vor knapp 3 Jahren, im Jänner 2007, wurde dieser Blog mit dem Beitrag „Standard-Tests an österreichischen Schulen?“ gestartet. Mittlerweile gibt es die Zentralmatura, 205 Blog-Postings und 473 Kommentare mehr. Vorgestern Nacht hat der 100.000 Besucher diesen Blog gefunden. Jetzt ist es einmal Zeit dafür

zu sagen: Die freundlichen Kommentare, die stets wachsenden Zugriffszahlen und die vielen Kontakte, die ich mit diesem Blog knüpfen konnte, motivieren mich  regelmäßig für meinen Job als Lehrer und natürlich dann und wann hier zu posten. Dies gehört gehörig gefeiert und dank Youtube-Live gibt’s auch die passende Band samt Song dazu:

Die meistgelesenen Beiträge aus den letzten 3 Jahren sind folgende:

Was ist ein Streber? 4.274
Wenn gute Vorschläge von Affen einfach n 3.493
Über mich / About 3.154
Der kleine Ätt, das Kennenlernspiel zu S 3.112
ABC-Listen zur Wiederholung im Unterrich 2.937
Zeitaufwand für Ausbildung zum Berufssch 2.417
Lernmotivation: Berufsschüler motivieren 1.908
Ernährung und Lernen – Brainfood 1.869
Unterrichtsmethoden 1.738
Der, der alles weiß 1.657
Der ultimative Lerntypentest 1.627
Urbane Trance oder „Warum funktioniert d 1.484
Klippert sagt: „Hyperaktive Lehrer … 1.437
Schulgezeter: Das kleine Schul-Schimpfwo 1.247
Das Periodensystem – diesmal spannend 1.182
Ein neues Lernparadigma: Der Konnektivis 1.162
Neues von der Lernfront – Vera F. Birken 1.134
Der Unsinn mit den Noten in der Schule 1.069
Kreative Flipchartgestaltung 1.036
Das Wesentliche einer Unterrichtsstunde, 1.029

Einige Zeit habe ich mich gewundert, warum „Was ist ein Streber“ das All-Time-High erreichte. Als ich das Wort in Goolge eingeben habe, war es klar: der Blog-Beitrag war Platz 1 in Google beim Suchwort Streber. Mittlerweile hat Google diesen Fehler korrigiert 😉

Der 14 .September 2009 war mit dem Beitrag „Der kleine Ätt, das Kennenlernspiel zu Schulbeginn“ der Tag mit den häufigsten Zugriffen, diese beiden Suchbegriffe „Kennenlernspiel“ und „Schulbeginn“ dürften dafür ausschlaggebend sein.

Im Jänner 2007 zeigt der Statistik-Zähler 166 Visits, im Jänner 2008 waren es bereits 2994 Visits, Jänner 2009 – 3773 Visits und im Oktober 2009 5355 Visits, das beste Monat bisher. 9051 Spam-Kommentare wurden vom WordPress-Akismet abgefangen (thx!!).

Eigentlich habe ich damit gerechnet, dass die Visits irgendwann zurückgehen würden, da ja mittlerweile unzählige qualitativ sehr gute Lehrer-Blogs wöchentlich starten. Aber offensichtlich werden auch die Blog-Leser immer mehr.

Nun denn: Ich freue mich auf die nächsten drei Jahre mit euch!

Für Birkenbihl Fans: signierte Star Trek Videos bei ebay

„Raumschiff Enterprise“ war für mich als Heranwachsender eine sehr prägende Fernsehserie (neben Mondbasis Alpha 1, Captain Future, Biene Maja, Heidi und Pippi Langstrumpf). Mit der Folgeserie „Star Trek – The Next Generation“ brauchte ich einige Monate Zeit, um davon begeistert zu sein. Und heute, mit meinen 37 Lenze, ist das Einlegen einer Star Trek DVD, egal ob Voyager, Deep Space 9 oder STTNG  ein feierlicher Akt.

Vera F. Birkenbihl ist auch ein großer Star Trek Fan, vielleicht ein größerer als ich. Und irgendwie kam es, dass ich ihr zu Star Trek einige Fragen stellen durfte, ein Wort ergab das andere und – hoppla – nun bin ich aufgrund ihres bevorstehenden Umzugs in eine andere Stadt in den Besitz ihrer Star Trek Sammlung gekommen. Alle Videokassetten wurden von Vera F. Birkenbihl vorige Woche handsiginiert. Die Kassetten sind englische Originale – PAL-System (also mit normalen Recordern abspielbar). The Next Generation, Deep Space Nine, Voyager. Einige davon versteigere ich bei ebay: Hier meine ebay-Angebote.

Was das Faszinierende an Star Trek sei, habe ich beim Interview gefragt. Und dann sind wir auf die Technologie in Star Trek, dann zu Babylon 5, Ally McBeal, The Closer und Mechanismen der Politik gekommen. Hier die komplette Interview-Serie, gefilmt mit meinem Fotoapparat (hatte nichts anderes dabei…):

Star Trek ist metaphorisch

Die Technologie bei Star-Trek


Ally McBeal, Mann-Frau und Grenzpersönlichkeiten

Amerika und die Mechanismen der Politik

Und hier das Signier-Beweisvideo 😉

1. Preis beim „Gedankenlesen“-Wettbewerb

„Welchen Fortschritt können wir von Technologien zum Gedankenlesen erwarten? Welche Möglichkeiten gilt es zu befürchten?“ Diese Fragen stellte Stephan Schleim, Hirnforscher am Universitätsklinikum Bonn und neben seinen Beiträgen in „Gehirn und Geist“ auch Autor des Buches „Gedankenlesen – Pionierarbeit der Hirnforschung„.

Stephan Schleim schrieb den Gedankenlesen-Wettbewerb zur Beantwortung dieser Frage aus. Und meine kleine Kurzgeschichte „Check up“ hat gewonnen. Ich freu mich riesig!!

Hier geht’s zur Geschichte: Check up

Interesse daran, wie die Geschichte entstanden ist? So bin ich vorgegangen:

**** Achtung Spoiler! Sie sollten die Geschichte vorher lesen, bevor Sie weiterlesen,  ansonsten erfahren Sie die „Auflösung“ frühzeitig! ***

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