Gestern, heute, morgen…

… ist der Titel der Star Trek Episode 177 (TNG). Der englische Originaltitel heißt: „All good things“. Also ein durchaus positives Motto. Was war also…

gestern (=diese Woche)

  • Meine Diplomarbeit „Der Einsatz Weblogs und Wikis im Berufsschulunterricht“ habe ich am Montag pünktlich abgegeben.
  • Die Teilnahme an einzelnen Veranstaltungen des „Hermann Langbein Symposiums“ an der BPA-Linz hat interessante Einsichten geöffnet: So wurde detailliert über die Eugenik in Europa und Nordamerika berichtet, die in die Köpfe der Menschen ab 1850 sickerte und ein Faktor war, den Rassenwahn eines Adolf Hitlers gesellschaftsfähig zu machen. Donnerstag referierte Anton Pelinka über Totalitarismus, Faschismus und Erklärungsversuche des Nationalsozialismus der Rechten und Linken.
  • Und dann habe ich mir abends noch online vom Medienzentrum des Landes die „Hermann Langbein DVD“ ausgeliehen, um sie am Montag zu den ordnungsgemäßen Öffnungszeiten dort abzuholen, da bringt sie doch glatt heute ein Mitarbeiter desselben in die Schule und legt sie mir auf den Schreibtisch. Nett.

heute

  • ist mir klar geworden, warum mein Beitrag „Der Sinn einer Unterrichtsstunde“ häufig so viele Leser bringt. (In dieser Einheit habe  ich das Lied „10 kleine Raupenkinder“ gesungen, die sich zuletzt alle in Schmetterlinge verwandeln).  Ich habe mich schon gewundert, warum so viele Googler nach den Begriffen „Raupe“ und „Schmetterling“ suchen. Es gibt ein Musical „Das Lied der Schmetterlinge“ des Theaters Heuschreck, das ich heute mit meinen Kindern (2 und 4) besuchte. Die Besucher bestanden aus fast 100 Kindern im Alter von 3 – 5 Jahren und einigen Erwachsenen. Unglaublich, wie lange Kinder still sitzen und gebannt zuschauen können: 80 Minuten. Der Kleine hat noch abends beim Einschlafen noch immer „ratatatataeu, ratatatataeu“ gesungen. Genial.
  • Unter lehrstoff.info gibt es für Lehrer einen T-Shirt-Shop. T-Shirts mit folgenden Aufdrucken: „Heute keine Hausaufgaben“, „Aufpassen“, „He she it, das s geht mit“ usw. Auch genial. Will haben.
  • Ein Drittel der menschlichen Nahrung ist direkt oder indirekt von Bienen abhängig. Ein unerklärliches Massensterben hat in den USA schon ein Viertel der Bienen ausgerottet. Einstein hat geglaubt: „Wenn die Biene von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Biene mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, keine Menschen mehr.“ Auch irgendwie genial. Erschreckend genial, diese Bienen.

morgen

  • geht es ab Richtung Wien Marathon. Als einer von über 7200 Menschen trabe ich dann zum Preis von knapp 200 Euro (Zug + Zimmer + Stargeld + Souvenir) über 42 Kilometer durch die Stadt. Hoffentlich diesmal unter 4 Stunden, nachdem es beim ersten Mal nicht ganz geklappt hat. Meine Frau bekommt automatisch alle 5 Kilometer eine SMS vom Veranstalter mit meiner Zeit. Hoffentlich schaltet sie zumindest dieses Jahr das Handy ein. Warum mache ich das bloß, werde ich mich bei km 35 fragen, bei km 39 schwören: Ich mache das nie wieder und 10 Minuten nach dem Zieleinlauf werde ich herumfragen, wer mit mir in Graz oder München im Herbst mitläuft. Genial, was das Gehirn so mit mir macht.

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