Powerpoint Karaoke als Unterrichtsmethode

Liebe Leser, nach einer Kurz-Ausbildung zum Begleit-Skilehrer bin ich derzeit ganz heftig mit der Fertigstellung meiner Diplomarbeit beschäftigt, also verzeiht mir die Posting-Lücke in den letzten zwei und den nächsten zwei Wochen.

Edward Tufte, der Erfinder des Sparklings der Sparklines, hat im Spiegel Online lt. Standard wieder ganz böse über Powerpoint geschimpft. Den Artikel habe ich nicht gefunden, aber eine Methode für den Unterricht: Powerpoint-Karaokekompetent über Dinge reden, die man nicht kennt.

Im Unterricht stelle ich mir das so vor:

  1. Lehrer/in besorgt oder erstellt mehrere Powerpoints zu einem völlig neuen Unterrichtsthema.
  2. Verschiedene Schüler präsentieren diese Powerpoints, die sie nie zuvor gesehen haben.
  3. evt. bewertet eine Jury die Präsentation (nach Spaßfaktor, Professionalität, Glaubwürdigkeit, …)
  4. Schüler/innen arbeiten anschließend den Stoff vernünftig auf (zB Erstellung eines Glossars, von Arbeitsblättern, Wiki-Einträgen usw)

Sinn: Einfach in ein neues, unbekanntes Thema hineinplumpsen, einige Fachausdrücke aufschnappen, sich darüber Gedanken machen, positive Emotionen (Lachen) in den Unterricht bringen, Sicherheit im Präsentieren erlangen.

Voraussetzung: vertrautes Arbeitsklima, Schüler mit Hang zur Selbstdarstellung.

(… es soll ja Leute geben, die dieses Spiel täglich spielen, har, har)

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